Business-Berater-Lüge – Part lll

In fünf Minuten zum Erfolg

 

Immer wieder lesen wir: "Die 5 einfachsten Tricks, um zum Erfolg zu kommen", "Der ultimative Business Hack" oder "Ich zeige Dir, wie man ohne Aufwand ganz schnell 100 neue Kunden gewinnt"

Das ist natürlich Blödsinn! Alles braucht seine Zeit, alles braucht einer Erkenntnis und alles braucht eine Umsetzung.
Meistens ist die Erkenntnis über die eigene Schwäche oder das eigene Versagen der Schlüssel zum Erfolg. Nur wer bereit ist, wirklich tief zu forschen, was er selbst zur Situation beigetragen hat, wird einen Weg daraus erkennen können. Diese tiefe Erkenntnis ist der Schlüssel!

Im Programm TRUST THE PROCESS© kommen meine Kunden früher oder später immer zu der Erkenntnis, wie wichtig Prozesse sind und dass alle Fehler, die in der Vergangenheit entstanden sind, mit einer Prozessanpassung oder einer Neuverteilung von Verantwortung zu lösen ist. Das sind die Momente, die ich an meinem Job so liebe.

Aber ohne Erkenntnis wird es eben keine Änderung geben. Und auch nicht ohne den langen Weg der Umsetzung. Die meisten Menschen schauen lieber weg und belassen den Zustand, wie er ist, selbst wenn er himmelschreiend schlecht ist. Das lernen wir und bekommen wir täglich von den Medien gespiegelt.

Zum Erfolg zu gelangen, ist ein mühsamer Weg. In meinem Programm TRUST THE PROCESS© zeige ich systematisch auf, wie man diesen Weg beschreiten kann und wie man die Hindernisse auf dem Weg überwindet oder bricht – und sei es mit der bitteren Erkenntnis, sich von langgedienten Mitarbeitern verabschieden zu müssen.

 

Zur Business-Berater-Lüge Part I: Life-Work-Balance

Zur Business-Berater-Lüge Part II: Widerstand ist zwecklos

Zur Business-Berater-Lüge Part IV: Fehler sind nicht vermeidbar

Zur Business-Berater-Lüge Part V: In fünf Minuten zum Erfolg

Zur Business-Berater-Lüge Part VI: Die Taskforce Lüge

Zur Business-Berater-Lüge Part VII: Mit Freelancern einen Krieg gewinnen

Zur Business-Berater-Lüge Part VIII: Das Niveau halten ist gut

Zur Business-Berater-Lüge Part IX: Horizonte kann man nicht überwinden


Business-Berater-Lüge – Part ll

Widerstand ist zwecklos

 

Nur wer sich mit Hindernissen auseinandersetzt, wird diese durchbrechen und überwinden können.
Nur wer trainiert, wird stärkere Muskeln oder höhere Ausdauer bekommen.
Nur wer kontinuierlich immer wieder auf Missstände hinweist UND sie wirklich bekämpft, wird am Ende mit sich selbst und dem Resultat zufrieden sein.

Wenn etwas Neues eingeführt werden soll, dann wird es Widerstand geben und das löst bei demjenigen, der die Änderung bewirken will, lähmende Angst vor Ablehnung aus.
Deswegen bleiben so viele Ideen im Embryostatus und werden niemals umgesetzt. Doch dann erzeugen sie Frustration und das Gefühl von Misserfolg und Sinnlosigkeit.

Nur derjenige, der bereit ist, mit der Änderung auch den Widerstand zu akzeptieren und lernt, damit umzugehen, wird vorankommen. Alle andere werden auf der Strecke bleiben.

Daher ist es besser von vornherein mit Widerstand zu rechnen und sich Widerstand zum Freund zu machen.
Wer sich auf den Weg gemacht hat, wird so viele neue Dinge sehen, die es lohnt zu etablieren, dass schon allein das genug Belohnung für den Aufwand ist.

Und so ist es auch bei der Einführung von Prozessen: Widerstand wird es geben. Nicht alle werden mitkommen, aber es öffnet eben auch die Augen für das, was wir im Alltag so gerne übersehen: den Unterschied zwischen Gestaltern und Verweigerern.
Widerstand ist sinnvoll!

Im Coaching Programm 𝗧𝗿𝘂𝘀𝘁 𝗧𝗵𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗰𝗲𝘀𝘀 zeige ich Ihnen, wie man Widerstände bei der Einführung oder Optimierung von Prozessen überwindet! Wollen Sie mehr erfahren?

Dann schreiben Sie mir gleich eine Nachricht. Ich nehme mir gerne die Zeit für ein unverbindliches Beratungsgespräch, bei dem wir Ihre Herausforderungen gemeinsam anschauen.

 

Zur Business-Berater-Lüge Part I: Life-Work-Balance

Zur Business-Berater-Lüge Part III: In fünf Minuten zum Erfolg

Zur Business-Berater-Lüge Part IV: Fehler sind nicht vermeidbar

Zur Business-Berater-Lüge Part V: In fünf Minuten zum Erfolg

Zur Business-Berater-Lüge Part VI: Die Taskforce Lüge

Zur Business-Berater-Lüge Part VII: Mit Freelancern einen Krieg gewinnen

Zur Business-Berater-Lüge Part VIII: Das Niveau halten ist gut

Zur Business-Berater-Lüge Part IX: Horizonte kann man nicht überwinden


Podcastfolge "Das wird ja alles noch komplizierter" (Trust The Process)

„Was soll es mir bringen, einzelne Aufgaben in einer Kette aneinandergereiht zu dokumentieren? Worin liegt der Unterschied zu dem, was ich heute mache? Ich glaube nicht, dass wir diesen Mehraufwand und das Level an Komplexität brauchen. Es heißt doch immer, dass die Prozesse so lean wie möglich sein sollen. Da lasse ich sie gleich lieber ganz weg, dann ist es besonders schlank.“

Kommen Ihnen die Gedanken bekannt vor? Dann hören Sie die Podcastfolge „Das wird ja alles noch komplizierter“ auf Spotify oder iTunes an! 🎧

 


Business-Berater-Lüge – Part l

Life-Work-Balance

 

Wer nicht im Beruf glücklich ist, kann das auch nicht in der Freizeit sein.
Wer nicht im Privatleben glücklich ist, kann auch nicht im Berufsleben sein volles Potential ausschöpfen

Was ist denn Freizeit? Treffen mit Freunden oder mit der Familie, sportliche Betätigung oder Gartenarbeit? Die sogenannten Hobbies? Dahinter steckt scheinbar die Suche nach dem Sinn.

Was wäre, wenn der Sinn darin besteht, sich in allen Bereichen (Beruf, Familie, Freunde, sportliche Betätigung oder Hobby) so einzubringen, dass es befriedigend und schön ist?

Die Aufgabe besteht darin, für das Business ein Fundament zu legen, auf das man aufbauen kann. Ein Fundament zu erstellen, gelingt nur, wenn Routinen etabliert sind, Verantwortlichkeiten geregelt sind und keine Nacharbeit erforderlich ist.

Und das gelingt nur mit Prozessen. Wenn Sie also nach der wahren Balance suchen, dann kommen Sie an Prozessen nicht vorbei!
Schaffen Sie Frieden in Ihrer Umgebung und für sich selbst. Das wird durch Prozesse möglich.

 

Zur Business-Berater-Lüge Part ll: Widerstand ist zwecklos

Zur Business-Berater-Lüge Part lll: In fünf Minuten zum Erfolg

Zur Business-Berater-Lüge Part IV: Fehler sind nicht vermeidbar

Zur Business-Berater-Lüge Part V: In fünf Minuten zum Erfolg

Zur Business-Berater-Lüge Part VI: Die Taskforce Lüge

Zur Business-Berater-Lüge Part VII: Mit Freelancern einen Krieg gewinnen

Zur Business-Berater-Lüge Part VIII: Das Niveau halten ist gut

Zur Business-Berater-Lüge Part IX: Horizonte kann man nicht überwinden


Podcastfolge "Kapitel 1: Wirklich wichtig ist nur das, was der Kunde sagt" (UNSTOPPABLE)

Jetzt gibt es nicht nur Auszüge aus meinem Buch „Unstoppable“ als Podcast, sondern auch die passende, praxisnahe Interpretation des Vorgelesenen. Hören Sie am besten gleich ins erste Kapitel rein: Was wirklich zählt, ist das, was der Kunde sagt.

Oder hören Sie die neue Episode auf Spotify oder iTunes an!


Podcastfolge "Vertrauen – Kontrolle – Verantwortung" (Trust The Process)

In meiner neuen Podcast Episode spreche ich über Vertrauen, Kontrolle und Verantwortung. Drei sehr wichtige Begriffe im prozessualen Kontext.

Hören Sie sich an, wie Sie das Thema Eigenverantwortung in Ihrer Organisation entwickeln können und dass dazu eben auch Kontrolle gehört.

Eine Organisation kann nur lernen, nahezu fehlerfrei Service oder Produkte für Ihre Kunden herzustellen, wenn jeder in der Organisation bereit ist, für sein Handeln die Verantwortung zu übernehmen. Ist das nicht der Fall, dann kann man mit ein paar Tricks dennoch dahin kommen.

Oder hören Sie die neue Episode auf Spotify oder iTunes an!


Podcastfolge "Dringlichkeit" (Trust The Process)

Viele Projekte beginnen mit großer Begeisterung, doch wenn die erste Euphorie abhandengekommen ist, scheint es immer wieder dringendere Aufgaben zu geben.  

So startet dann die Spirale in das Negative und wir kommen dort scheinbar nicht wieder raus. Wir wollen endlich Ergebnisse sehen und wenn sie sich nicht einstellen, frustriert es uns.  

Doch ein gelingendes Projekt zeigt sich nicht durch anfängliche Begeisterung aus, sondern durch stetiges daran arbeiten, gerade dann, wenn es langweilig und schwierig wird. 

In meiner neuen Podcastfolge zeige ich Ihnen anhand meines achtstufigen Plans wie Sie mit Routinen den Alltag bestimmen und Ihre Projekte erfolgreich abschließen können.  

Oder hören Sie die neue Episode auf Spotify oder iTunes an!


Podcastfolge "Zeit kann man nicht sparen, aber nutzen" (Trust The Process)

Immer wieder werde ich gefragt, was es denn eigentlich an Zeitersparnis bringt, Prozesse einzuführen. Die Antwort ist einfach: keine, denn Zeit kann nicht gespart werden. Aber sie kann genutzt werden.
Jetzt kann man Vergleiche anstellen, wie gut die Zeit genutzt wird und diese Situation vergleichen, mit der, die ungenutzt verstreicht. Gemeinhin berechnet man das in Arbeitsstunden, die nach einem bestimmten internen Satz errechnet werden.

Hören Sie sich in der neuesten Episode an, wie wir durch die Einführung eines einfachen Entscheidungsprozesses einen fünfstelligen Betrag gespart haben. Ganz einfach, nicht kompliziert, aber das Vorgehen zeigt den enormen Nutzen von Prozessen.

Oder hören Sie die neue Episode auf Spotify oder iTunes an!


Mit Lean Management die Produktivität steigern

Mit Lean Management die Produktivität steigern

Diese Graphik vom statistischen Bundesamt zeigt sehr gut, wo wir mit der Produktivität im produzierenden Umfeld unterwegs sind.  

Während wir in den 1990er und 2000er Jahren einen moderaten Zuwachs der Produktivität sahen, bleibt dieser Zuwachs in den 2010er Jahren aus und zu Beginn der 2020er Jahre stehen wir auf einem Niveau von 2006.  

Sicher wird die pandemische Situation ihren Einfluss auf die Produktivität genommen haben, insbesondere in den Jahren 2019 und 2020 und es darf prognostiziert werden, dass aufgrund fehlender Komponenten und Rohstoffe als Auswirkung einer herunter gefahrenen Produktion uns dieses Phänomen noch weit in 2022 begleiten wird.  

Optimize Your Output

Welcher Wettbewerbsvorteil für jedes einzelne produzierende Unternehmen aber darin liegt, die eigene Produktivität zu steigern, wird aus dieser Statistik sehr klar ersichtlich. 

Deswegen muss das Gebot der Stunde sein: während andere noch Materialverfügbarkeiten hinterher jagen, überlegen Sie schon jetzt, wie Sie Ihre Produktivität steigern können.  

Die Antworten sind landläufig bekannt, aber werden viel zu selten wirklich effektiv genutzt: Die Methoden des Lean Management.
Richtig eingesetzt lassen sich mit dem Lean Management erhebliche Kosten reduzieren und natürlich die Produktivität steigern, weil sogenannte Verschwendung vermieden wird.
Auch ist dies sinnvoll im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsdiskussion. Je weniger Energie ich einsetzen muss, um so nachhaltiger wird die Produktion.

Machen Sie gleich den ersten Schritt und melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar “Fit für die Zukunft” an und erfahren Sie mehr über schlanke Produktionssysteme und wie wir Sie bei der Umsetzung unterstützen können.



Der Kreislauf eines gelungenen Risiko Managements

Der Kreislauf eines gelungenen Risiko Managements

Immer wieder werde ich gefragt, wie man denn eigentlich mit Risiko umgehen soll. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um die Entwicklung eines neuen Produktes, Diversifizierungen der Dienstleistung oder gleich um ein neues Business handelt. Als Qualitäter, der in regulierten Umgebungen arbeitet, fällt mir dabei sofort das Wort Risiko Management ein. Abgewandelt in ein ganz „normales“ Business kann man aus den Ansätzen sehr gute und vereinfachte Rückschlüsse ziehen.

1. Erstellung der Risikofaktoren anhand des Qualitätsanspruchs

Nehmen wir an, wir haben eine neue Produktidee und diese soll realisiert werden. Dann fängt man von Anfang an mit dem Risikomanagement an. Man überlegt sich: Was wäre der „worst case“ – bezogen auf die Qualitätsansprüche an das Produkt? Diese schreibt man auf. Meistens sind es gar nicht so viele Kriterien. Das können z.B. Einflussfaktoren wie Verschleißbruch oder Produktversagen aufgrund des Bruches einer Komponente sein.

2. Anpassung des Designs an die Risikofaktoren

Wenn man dann in der Designphase zum neuen Produkt ist, nimmt man wieder genau diese Einflussfaktoren her und bewertet sie gegenüber den Designzuständen und passt ggf. sein Design an. Am Ende hat man nicht nur das Produkt, sondern auch die Risikofaktoren festgelegt, zu denen das Produkt konstruiert ist.

3. Test des Produkts in Bezug auf die Risikofaktoren

Während der Erprobungsphase testet man jetzt den Prototypen des neuen Produkts wieder genau gegen diese Risikofaktoren und erhält so neue Erkenntnisse, die man dann evtl. erneut durch die Konstruktionsphase schickt.

4. Verifizierung der Risikofaktoren

Wenn man alle Faktoren berücksichtigt hat und zu dem Schluss kommt, dass das Produkt zu Ende entwickelt ist, verifiziert man, dass die Risikofaktoren richtig bewertet wurden. Das macht man durch einen protokollierten Test.

5. Aus Risikofaktoren werden Prüfmerkmale

Angenommen das neue Produkt soll jetzt in Serie gefertigt werden, übergibt man nicht nur die Zeichnungen und Fertigungsanweisungen an die Produktion, sondern auch die Prüfmerkmale. An welchen Stellen und zu welchem Zeitpunkt der Produktion sollen welche Kriterien gemessen werden? Diese sind jetzt immer noch an die Risikofaktoren geknüpft, die man schon vorher festgelegt hat.

6. Abgleich des Kundenfeedbacks mit den Risikofaktoren

Nach Markteinführung und dem Verkauf der ersten Produkte versucht man das Kundenfeedback zu bekommen. Das gelingt meist über das Beschwerdemanagement. Dieses Feedback nimmt man und vergleicht es mit den vorher festgelegten Qualitätsmerkmalen, die mit den Risikofaktoren korrespondieren.

7. Re-Design des Produkts und Überarbeitung der Risikofaktoren

Das Feedback des Kunden, sowie die Prüfungen aus der Produktion nimmt man nun her, um das Produkt einem Re-Design zu unterwerfen. So wird es ein geschlossener Kreis und die neueren Versionen des Produkts werden stetig besser.

Aufgepasst!

So sieht der Kreislauf eines gelungenen Risikomanagements aus. Die allerwenigsten Firmen arbeiten hier wirklich mit einem geschlossenen Loop, da dieser Prozess bei den meisten nicht durchgängig vorhanden ist. Das führt zu viel Frust und Kundenbeschwerden, die vermeidbar wären. Im Extremfall wenden sich Kunden ab, weil sie nicht mehr von der Qualität überzeugt werden können.

Chancen

Eine konsequente Umsetzung ist natürlich zeitaufwendig und bedarf auch besonderer Aufmerksamkeit. Aber der Einsatz lohnt sich auf lange Sicht enorm!
Denn so handelt man WIRKLICH im Interesse des Kunden, während die Konkurrenz irgendetwas macht, dass alles nur nicht kundenorientiert ist und mal eilt so der Konkurrenz meilenweit voraus.